Lebensmittelgütezeichen – wie kann ich mich informieren?

  • Warum bio und fair einkaufen?
    Sabine D., Mitglied der Weltgruppe Lieboch, sagt über ihre Motivation:

„Ist das Kaufen von BIO Lebensmitteln nur eine Frage der eigenen Gesundheit?
Für mich ist es mittlerweile eine Frage der Ethik geworden! Jedes Stückchen Land, das nicht von Pestiziden verunreinigt wird, ist für die Zukunft unserer Kinder wichtig. Jeder qkm Urwald, der nicht abgerodet wird, um Futtermittel für unsere Massentierzucht zu gewinnen, ist für unser Klima zumindest eine Chance. Jeder Arbeitsplatz, der Menschen mit der Natur arbeiten lässt und sie nicht mit Gift und Brutalität ausbeutet, stärkt die Würde der Menschen, die später ihren Kindern erzählen, was richtig und was falsch ist!
Es geht nicht nur um meine persönliche Gesundheit - es geht um die Gesundheit unseres Planeten, wenn wir BIO kaufen - oder nicht!?“


  • Wie findet man sich in der Vielfalt der Gütesiegel zurecht?

Was bedeutet Bio-, Demeter- Fair Trade und andere Zeichen?
Die Arbeiterkammer Wien hat eine nützliche Broschüre herausgegeben, in der alle diese Gütezeichen kurz vorgestellt werden; vor allem wird auch darauf hingewiesen, wie das jeweilige Siegel überprüft wird.
Diese Broschüre können Sie hier herunterladen.
Einige Papier-Exemplare der Broschüre „Produktkennzeichnungen am Lebensmittelsektor“ liegen in der Gemeinde auf und können dort kostenlos bezogen werden.
Sollte die Broschüre nicht mehr vorhanden sein, so genügt ein Anruf bei der AK Wien unter 01 50165401, und Sie können sich diese kostenlos zusenden lassen.
Oder Sie bestellen die Broschüre einfach unter bestellservice@akwien.at 

hier gehts zur online-broschüre ...

18. Oktober: EU-Tag zur Bekämpfung des Menschenhandels

Wer mit Verantwortung einkauft, trägt zur Würde der Menschen bei", erklärt Eurídice Márquez Sánchez, IOM-Koordinatorin zur Bekämpfung des Menschenhandels, im pressetext-Interview.

"Richtiges Einkaufen" verhindert Menschenhandel

Konsument trägt Teilschuld an Ausbeutung in der Produktion

 

Gefangen im Einkaufswagen: Bewußter Einkauf schützt die Menschenrechte (Foto: Buy responsibly)

Wien (pte/18.10.2010/13:45) - Der Konsument hat eine wichtige Rolle im Kampf gegen Menschenhandel, Arbeitsausbeutung und Sklaverei. Das betont die Internationale Organisation für Migration IOM http://www.iomvienna.at gemeinsam mit NGOs am heutigen EU-Tag zur Bekämpfung des Menschenhandels. "Viele unserer Alltagsprodukte wie etwa Gemüse oder Kleidung werden teils von Betroffenen von Menschenhandel produziert.

Freuen Sie sich über Ihre neuen Kleider aus fairer Produktion, GRin Monika Hirschmugl-Fuchs

Mehr im pdf


72 Stunden ohne Kompromiss

Im Herbst 2008 haben sich 6 Liebocher Jugendliche, die Liebocher Gartenbaubetriebe Micko und Kochauf und die Gemeinde selbst an dieser Aktion beteiligt.
Unsere Jugendlichen brachten gemeinsam mit Waltraud Dallago Farbe in die Räumlichkeiten einer Tagesbetreuungsstätte der Lebenshilfe. 

Die Betriebe unterstützten mit Pflanzen und Erde für ein Pflegeheim und die Gemeinde Lieboch stellte die dringend benötigte Komposterde zur Verfügung.(Details finden Sie weiter unten auf der Webseite)

72 Stunden ohne Kompromiss 2010
Vom 21.-24. Oktober 2010 ist es wieder soweit: Österreichs größte Jugendsozialaktion macht das ganze Land zum 5. Mal zum Schauplatz gelebter Solidarität. Der Schwerpunkt der diesjährigen Aktion ist die Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung. Immer mehr Menschen - darunter viele Jugendliche - sind von Arbeitslosigkeit und steigender Armut betroffen. Die EU hat deshalb 2010 zum „Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung" erklärt. Auch „72 Stunden ohne Kompromiss" will durch die diesjährige Schwerpunktsetzung auf dieses Thema aufmerksam machen, die Menschen dafür sensibilisieren und durch konkrete Aktionen zeigen, dass etwas getan werden kann.

Online-Projekteinreichformular
Auch Projektideen, also was alles zur Bekämpfung der Armut in diesen 72 Stunden unternommen werden könnte, sind herzlich willkommen.

Ab sofort können Projektideen auch via Onlineformular eingereicht werden - einfach anklicken. Alle Infos über die Einreichung und die Projektkriterien sind unter der Rubrik "Projekte" abrufbar.

Unternehmen

Liebocher Unternehmen haben wieder vielfältige Möglichkeiten, sich an Österreichs größter Jugendsozialaktion zu beteiligen sowie selbst davon zu profitieren. Ob in Form von Coporate Volunteering, Materialsponsoring im Vorfeld oder direkt vor Ort - informieren Sie sich hier über Beteiligungsformen und helfen Sie mit, Österreich drei Tage lang zum Schauplatz gelebter Solidarität zu machen.

Anmeldung- wer, wenn nicht wir?

Gerne informieren Waltraud Dallago und ich euch näher über das Projekt und geben euch Auskunft. So erhalten Schüler und Berufsschüler für diese Aktion schulfrei, manche Arbeitgeber gewähren ihren MitarbeiterInnen arbeitsfreie Tage. Wir unterstützen euch mit Informationen und dabei eine Gruppe zu bilden. Es wäre toll, wenn wieder eine oder mehrere Liebocher Gruppen aktiv werden.

Ihr könnt euch aber auch gerne individuell anmelden. Den Link findet ihr im Anschluss.

Ab sofort können sich Einzelpersonen, Jugendgruppen, Schulklassen usw. für die diesjährige Aktion online anmelden. Infos zur Teilnahme findest du hier. Je früher du dich anmeldest, desto besser. Anmeldeschluss ist der 1. Oktober 2010.

Anmeldestart auf Hitradio Ö3 zum Nachhören.

Ich wünsche euch einen „fairen“ und erholsamen Sommer und freue mich auf viele engagierte Rückmeldungen!

Monika Hirschmugl-Fuchs für die Faire Gemeinde


Faires Frühstück in Lieboch

Am Sonntag, 18.10.2009, gab es im Liebocher Pfarrsaal nach der Messe ein "faires Frühstück". Dabei konnten die Gäste, die zahlreich gekommen waren, Kaffee, Tee und Saft aus fairem Handel genießen, dazu selbst gebackene Striezel, Liebocher Vollkornbrot und andere regionale Köstlichkeiten.

Die Weltgruppe Lieboch konnte mit dieser Aktion fast 400 € an Spenden für die Projekte in Afrika und Brasilien lukrieren.

Außerdem wurde der faire Handel gefördert: Es wurde Schmuck und Kosmetik aus fairem Handel (von der Firma EZA = Entwicklungszusammenarbeit) angeboten und auch gern gekauft. Außerdem verkauften Kinder vor der Kirche Schokolade und Gummibären, deren Erlös über missio Austria für Projekte im Senegal verwendet wird.

Da die Weltgruppe Lieboch erreichen möchte, dass die fair gehandelten Produkte vermehrt in den Geschäften hier bei uns eingekauft werden, wurde eine Liste aufgelegt, auf der alle Fair Trade - Produkte zusammengestellt sind, die derzeit in Lieboch erhältlich sind. 

Hier finden Sie die Liste, der in Lieboch erhältlichen "fair gehandelten Produkte":


Initiative Lieboch4you

„Lieboch4you
damit das Leben in der Gemeinde auch für Menschen mit Behinderung und ihre Familien schön und barrierefrei wird.

Familie Stiegler hat diese Initiative initiiert und am Samstag, den 23. Mai kam es zu einem ersten, sehr gemütlichen und anregenden Treffen. Herr Pfarrer Pexa öffnete uns das Pfarrhaus. So konnten die vier Wildfänge, Madeleine, Viktoria, Sarah und Clara einen, liebevoll betreut von Gitti Schlacher (Zwergerlgruppe) einen vergnügten Nachmittag verbringen.

Die Eltern zogen sich entspannt in den Jungscharraum zurück, genossen Kaffee und Kuchen, tauschten Informationen und Tipps aus und unterhielten sich unbeschwert. Aber im Vordergrund standen wohl die gemeinsamen Probleme, wie zum Beispiel der Besuch von Kindergarten und Schule, die leider noch mangelnde Zugänglichkeit unserer Veranstaltungshalle für Menschen im Rollstuhl oder Schwierigkeiten beim finden und Aufrechthalten von Freundschaften und gesundheitliche Probleme. So ist zum Beispiel die Bewältigung der Rampe in die Halle mit einem wahren Kraftakt verbunden und für die Mutter eines etwas größeren Kindes nicht bewältigbar.

Aber dieser Nachmittag war sehr schön und die Einladung ergeht an alle, beim nächsten Mal wieder dabei zu sein.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Herrn Pfarrer Pexa für die freundliche Aufnahme im Pfarrhof und bei Familie Dunst vom Marktstüberl für den vorzüglichen Kuchen.

Informationen erhalten Sie gerne bei Familie Stiegler-Stoff und bei Monika Hirschmugl-Fuchs. Besuchen Sie auch die von Herrn Stiegler eigens gestaltete Webseite www.lieboch4you.com.

Hier finden Sie auch weiter Bilder (Monika hirschmugl-Fuchs).


Wilde Kräuter in Kohnhausers Küche

Eine Reihe von Vorträgen und Wokshops habe im Rahmen der Liebocher Kräuterzeit schon stattgefunden. Es bestand die Möglichkeit, essbare Wild- und Heilkräuter kennenzulernen, zu verkosten oder Kräuterauszüge zum Düngen und Stärken von Nutz- und Zierpflanzen herzustellen. Am Nachmittag des 25. Mai wurde es aber richtig spannend. Die Wildkräuter, für viele das Unkraut, wurden in der Profiküche des Gasthauses Kohnhauser verarbeitet. Ernst Kohnhauser persönlich präsentierte die einzelnen Kräuter den aufmerksamen Zuhörerinnen, verriet  so manchen Trick aus seiner Schatzkiste und es hatte den Anschein, als würde er das eine oder andere Kräutlein in Zukunft auch in sein Küchenrepertoire aufnehmen. In Windeseile zauberte sein Küchenchef schmackhafte Testgerichte aus der bunten Vielfalt. Am Ende waren alle satt von 13 verschiedenen Kräuteraufstrichen und –suppen und genossen das angenehme Ambiente des Gastgartens.

Was daran so klimarelevant, gesund und fair war? Nun, die Grundprodukte kamen mit zwei Ausnahmen aus einem einzigen Privatgarten wo sie ganz einfach gewachsen sind ohne Chemie, Geld und ohne Aufwand. Sie wären aber auch auf einigen naturbelassenen Wiesen oder an Waldrändern zu finden. Der Transportweg von 2 km war klimafreundlich mit dem Fahrrad zu bewältigen. Die hergestellten Speisen waren einfach zuzubereiten, schmeckten köstlich und hatten ausnahmslos eine gesundheitsfördernde Wirkung für Leber und Niere. Die rege Unterhaltung in angenehmer Atmosphäre war ein Stück Lebensqualität zum Wochenanfang und nicht zuletzt – Herr Kohnhauser verzichtete auf Honorar und Materialbeiträge. Er stellt die Beiträge der Teilnehmerinnen der Weltgruppe für ein Entwicklungsprojekt in Afrika zur Verfügung. Dafür konnte er noch mehr Lob und Anerkennung ernten. Win-Win-Lösung (jeder profitiert) wird so etwas genannt.

Ein kleiner Tipp: Machen Sie doch auch einmal ihre Familie oder Freunde mit Kräuterprodukten aus der Natur satt. Das gesparte Geld können Sie für den Kauf von anderen hochwertigen Nahrungsmitteln (vielleicht vom Bauernmarkt) verwenden oder ebenfalls einem sozialen Zweck zu führen, oder …….(Monika Hirschmugl-Fuchs)


10/25/08

BENEFIZABEND der Weltgruppe Lieboch

Solidarität scheint ansteckend zu sein. Kaum waren unsere Jugendlichen von ihrem Einsatz ohne Kompromiss zurück, engagierten sich schon die nächsten  für den guten Zweck.

Die Weltgruppe Lieboch lud zum Benefizabend zugunsten der laufenden Projekte in Brasilien und Afrika. Viele Liebocher und Liebocherinnen trugen dazu bei, dass dieser Abend ein Ohren-, Augen- und Gaumenschmaus wurde.

In gewohnter Perfektion eröffnete der Chor "Prima Musica" unter der Leitung von Siegfried Kager den Abend. Sie konnten aber neidlos anerkennen, dass den noch größeren Applaus die Künstlergruppe im Anschluss erhielt. Der engagierte Einsatz des Liebocher Kinderchors, unter der Leitung von Magdalena Krinner, begeisterte alle Besucher des Konzerts. Danach spielte Johanna Natter, unsere  bereits oft in Wettbewerben erfolgreiche Pianistin, in wunderbar einfühlsamer Weise und mit großer Perfektion Werke von W. A. Mozart und L.v. Beethoven. Die Harmonie der Klänge wurde abgelöst durch die Harmonie der Bewegung. Hip-Hop Staatsmeisterin Joana Hörmann zeigte mit ihrer Tanzgruppe, aus der Tanzschule Dr. Höllbacher in Graz, Tänze aus mehreren Ländern. Auch die nächste Solistin war allen Besuchern gut bekannt, allerdings hatte sie (leider) noch kaum jemand singen gehört. Daniela Tritscher zog mit ihrer wunderschönen Stimme alle in ihren Bann, als sie unter der Begleitung von Toni Schrettle das Ave Maria von Franz Schubert und "Nella Fantasia", ein Stück von Ennio Morricone, vortrug. In dieser fast andächtigen Stimmung entführte uns Sabine Defregger mit einer "etwas anderen Modenschau" in eine andere Welt - in die Welt der TextilarbeiterInnen in den Billiglohnländern. Diese erzeugen oft völlig ohne Rechte, zu Löhnen, die weit unter den Durchschnittslöhnen ihres Landes liegen und unter Einsatz von hochgiftigen Chemikalien, die meisten der bei uns erhältlichen Textilien. Die Botschaft kam an und auch eine mögliche Alternative wurde sehr beschwingt angeboten. Daniela Brauneis, Klara Breitegger, Ursula Hartmann, Michaela Hösele, Viktoria Kager und Sara Kunerth präsentierten, sehr professionell, fair und ökologisch produzierte Mode, zur Verfügung gestellt vom Weltladen in Graz. Die meisten der vorgeführten Stück fanden, ebenso wie der aus Naturmaterialien hergestellte Schmuck eines Frauenprojektes in Kenia, sofort neue Besitzer. Bevor der Einkausbummel aber beginnen konnte und alle Besucher die Köstlichkeiten des von den Mitgliedern der Eine Weltgruppe vorbereiteten Buffets genießen durften, wurden sie noch von Toni Schrettle zum aktiven  Mitsingen motiviert.

Ein wunderschöner, genussvoller  Abend der neben der eigenen Freude auch noch Hilfe für andere bietet.

Herzlichen Dank an Inge Schrettle und die Eine Welt Gruppe und an alle Mitwirkenden für Ihre beeindruckenden Darbietungen, die vielen Vorbereitenden und die köstliche Bewirtung.

Monika Hirschmugl-Fuchs

  • Tänzerinnen aus aller Welt

Bei Österreichs größter je dagewesener Sozialaktion haben sich 5.000 Helferinnen und Helfer beteiligt. 350.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden wurden geleistet.

"Danke, ihr ward großartig!" bedankt sich Caritaspräsident Franz Küberl bei allen, die mitgemacht haben: "mit eurem Engagement habt ihr in ganz Österreich an einer Großbaustelle der Mitmenschlichkeit gearbeitet. entstanden ist daraus ein Gerüst der Solidarität, an dem Unternehmen, Nachbarn, Schulen, Medien, Frauen und Männer in ganz Österreich mitgearbeitet haben."

6 Liebocher Jugendliche waren dabei

Katja Breitegger, Katharina Puntigam, Simon Hösele, Matthias Kochauf, Kevin Ullreich und Thomas Kochauf waren das starke Liebocher Team. Gemeinsam mit Waltraud Dallago, die sich schon im Vorfeld sehr für das Zustandekommen der Gruppe eingesetzt hat, machten sie sich am 22. Oktober auf den Weg in ein noch unbekanntes Abenteuer. Sie erhielten keinen leichten Auftrag. Die Räumlichkeiten einer Tagesbetreuungsstätte der Lebenshilfe in Graz waren auszumalen. Schön und bunt sollte es werden - in vielen großen  und teilweise eingerichteten Therapie- und Aufenthaltsräumen. Neben der Arbeit unserer Jugend lief der volle Betrieb in der Tagesstätte weiter. Trotz der Unterstützung durch Julia Hohensinner, einer oberösterreichischen Studentin mussten unsere tapferen 7 kompromisslosen Helfer ganz schön anpacken, um bis zum Samstag alles fertig zu haben.

Übernachtet wurde, wenig luxuriös, aber  dafür um so lustiger im Turnsaal des Marienkindergartens.

Nach drei langen Tagen und kurzen Nächten war die Arbeit getan und unsere Gruppe kehrte müde, aber voller toller Eindrücke nach Hause zurück.

Wir freuen uns, wenn es hoffentlich bald einen ausführlicheren Bericht von diesem bemerkenswerten Einsatz geben wird.

Ein großes "Danke" auch von der ganzen Gemeinde an Katja, Katharina, Simon, Matthias, Kevin, Thomas und Waltraud. Wir sind sehr stolz, dass wir durch euch mit dabei sein konnten.

Monika Hirschmugl-Fuchs

das kompromisslos engagierte Liebocher Team

72 Stunden ohne Kompromiss

Lieboch Betriebe und die Gemeinde sind dabei

Unsere fleißige Malergruppe war mit fast allen Materialien ausgestattet. Was an Werkzeug nicht vorhanden war, wurde mit viel Phantasie improvisiert. So konnten wir eigentlich außer einer Leiter und ein bisschen Farbe nichts mehr beisteuern.

Anders erging es der Gruppe aus der HLA Eggenberg. Die 6 Mädchen aus dem Raum Frauental und der Oststeiermark setzten gemeinsam mit ihrer Religionslehrerin alles daran, im Pflegeheim Hitzendorf einen Garten für alle Sinne zu gestalten, der besonders den dementen Menschen viel Freude bereiten soll. Allerdings - es fehlte knapp vor Beginn noch so einiges an Material.

Unsere Liebocher Gartenbaubetriebe hatten sich schon v bereit erklärt zu helfen. Frau Maria Riebenbauer, die Leiterin des Pflegeheimes, bedankt sich sehr herzlich für das Engagement in der Gemeinde Lieboch. Familie MICKO stellte sämtliche Beerensträucher und die für die Pflanzung notwendige Erde zur Verfügung. Familie KOCHAUF sorgte für Staudenpflanzen, Rosen und die dazugehörige Spezialerde. Wir meinen das war ein echtes Zeichen der Fairness.

Schließlich fehlte aber doch noch jede Menge Komposterde. Ohne großes Aufhebens erhielten die Gemeindemitarbeiter am Wirtschaftshof einen ungewöhnlichen Spezialauftrag. Ein Anhänger war schnell mit Komposterde gefüllt und das kostbare Gut wurde wenig später in Hitzendorf abgeladen.  Ein "Danke" auch an das gesamte Gemeinde-Team, das nach dem Okay durch Bürgermeister Pignitter so rasch und  engagiert diese ungewöhnliche Zusatzaufgabe erledigte.

Monika Hirschmugl-Fuchs

 

Wir wollen eine „Faire Gemeinde“ sein

Start – Antrag und einstimmiger Beschluss: Im Gemeinderat der letzten Sitzung vor Weihnachten 2006 fasste der Gemeinderat einstimmig den Grundsatzbeschluss:

Wir wollen eine „Faire Gemeinde“ sein - Leitideen einer Fairen Gemeinde GLOBALES HANDELN – LOKAL GEMACHT. Die Gemeinde achtet darauf, nachhaltig erzeugte Produkte aus der Region bevorzugt zu verwenden. Wenn Produkte aus Entwicklungsländern verwendet werden wie Kaffee, Tee, Kakao, Schokolade, Bananen, dann solche aus dem Fairen Handel. Gemeinden kaufen Produkte aus dem Fairen Handel und informieren im Sinne der Vorbildwirkung ihre BürgerInnen darüber. Gemeinden setzen Zeichen und unterstützen Aktionen der Solidarität im Einsatz für benachteiligte Menschen in ihrer Region und in Entwicklungsländern - der Faire Handel ist dafür eine Möglichkeit.

Das Projekt ruht auf den 2 Säulen „Fairer Handel“ und „Solidarität“. Fairer Handel: Regional – Saisonal – Biologisch – Fair gehandelt. Prinzipiell sollen Produkte aus heimischer Landwirtschaft bevorzugt werden. Wenn aber Produkte aus Entwicklungsländern verwendet werden, wie z.B. Kaffee, Schokoladen, Bananen, Orangen und Gewürze, dann solche aus fairem Handel ( = gerechte Entlohnung der Arbeit und überprüfter biologischer Anbau, keine ausbeuterische Kinderarbeit, kein Raubbau).

Das gilt auch für den Kauf von Möbel, Kleidung, etc. Solidarität – Einsatz für benachteiligte Menschen in der Region und in Entwicklungsländern. Auch hier geht es zuallererst um die Solidarität in unserer Gemeinde, in den Siedlungen, Vereinen, in der Nachbarschaft. Die kleinen Zeichen einzelner Menschen zählen ebenso, wie die Initiativen von Gruppen und Organisationen oder die Bemühungen von Unternehmen – sei es durch den Verkauf von sozial verantwortlich hergestellten und umweltfreundlichen Produkten oder durch die Integration von benachteiligten Menschen oder die Unterstützung von Hilfsaktionen. Dazu gehört aber auch die nachhaltige Unterstützung von Menschen in Entwicklungsländern, die es ihnen ermöglichen soll, ein unabhängiges Leben frei von Krankheit, Hunger und Gewalt zu führen.

Frau Mag. Ingeborg Schrettle von der Welt-Gruppe–Lieboch brachte den Antrag in den Gemeinderat ein. Auf Wunsch des Gemeinderates informierte Frau Mag. Gabriele Grundnig vom Welthaus Graz die Gemeindevertretung darüber, was es heißt, eine „Faire Gemeinde“ gem. Aktionskatalog – Projekt „Gemeinden handeln fair“, zu sein. Nach dieser ausführlichen Information war uns allen klar, dass uns dieses Projekt keine unnötigen Belastungen auferlegt. Die Gemeinde bemüht sich Vorbild- und Vorreiterfunktion in Belangen des Fairen Handels und der Solidarität auszuüben.

Zur nachhaltigen Umsetzung dieses Vorsatzes wurde ich von Herrn Bürgermeister Pignitter gebeten, für den Gemeinderat die Verantwortung für dieses Projekt zu übernehmen. Diesem Wunsch komme ich gerne nach. Soweit es mir möglich ist, werde ich Ihre Fragen beantworten, Informationen zur Verfügung stellen und die Projekte und Vorhaben der GemeindebürgerInnen unterstützen und dem Gemeinderat übermitteln, wenn Unterstützung gewünscht wird. Vor allem aber möchten wir all Ihren Bemühungen eine Plattform geben. Alle Initiativen, Angebote und Beiträge sollen sichtbar werden und zum Nachahmen anregen - auf der Webseite der Gemeinde, in Aussendungen und Berichten.

Faires Handeln soll belohnt werden, durch eine bessere Lebensqualität verbesserte Gesundheit und bessere Zukunftschancen – bei uns und in benachteiligteren Ländern. Werden Sie aktiv – Wir unterstützen Sie gerne!

Monika Hirschmugl-Fuchs (Tel: 03136 62005, E-Mail: info@miraconsult.at

Fairness macht Spaß. Wie es geht? Im Ort einkaufen, lernen, leben, feiern -  dadurch entstehen Freundschaften, Sicherheit, Arbeit, Lebensqualität. So wie wir unser Leben wertschätzen, wird uns auch das der Anderen wichtig. Wir freuen uns über gute Produkte aus aller Welt, aber nicht um jeden Preis. Das funktioniert nicht? Wetten doch? Probieren Sie es doch aus! Es ist wie im Sport – nur Training führt zum Erfolg.

Monika Hirschmugl-Fuchs

Strategien für unsere Welt

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Auf Initiative der Eine-Welt-Gruppe Lieboch hat der Gemeinderat im Frühjahr 2007
einstimmig beschlossen, sich um die Auszeichnung als faire Gemeinde zu bemühen.

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Angebote der Liebocher Landwirtschaft. Dieses Dokument wird derzeit von uns überarbeitet, dennoch können Sie es schon mal

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Marktgemeindeamt Lieboch

Packer Straße 85, 8501 Lieboch

Telefon:  03136/61 400-0
Fax:        03136/61 400-40
Email:     gde@lieboch.steiermark.at

Amtsstunden:

Montag:      07:30 Uhr bis 16:00 Uhr
Dienstag:    07:30 Uhr bis 12:30 Uhr
                  14:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Mittwoch:   07:30 Uhr bis 12:30 Uhr
Freitag:      07:30 Uhr bis 12:30 Uhr

Sprechstunden:

Dienstag: 16:00 Uhr - 19:00 Uhr
und nach telefonischer Voranmeldung
unter Tel.: 03136/61 400-0