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NEWS - Lieboch wird e5-Gemeinde - wir richten unser Hauptaugenmerk auf Klimaschutz und Energie

Der Umwelt- und Sozialausschuss freut sich über diese Errungenschaft für Lieboch!

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Invasive Neophyten - Aktionswochen "Gelebter Naturschutz" - 24. Juni bis 06. Juli 2019

Neobiota in Österreich

Gebietsfremde Arten oder Neobiota sind Pflanzen, Pilze, Tiere und Mikroorganismen, die durch den Menschen in Regionen gelangen, die sie aus eigener Kraft nicht erreichen können. Einige dieser Arten können sich in den neuen Gebieten dauerhaft fortpflanzen (etablieren), ausbreiten und manche, die so genannten invasiven gebietsfremden Arten (Invasive Alien Species, IAS), können die heimische Biodiversität und die damit verbundenen Ökosystemleistungen gefährden oder nachteilig beeinflussen. Die Auswirkungen zeigen sich zum Beispiel in der Verdrängung heimischer Arten, durch Hybridisierung oder in der Übertragung von Krankheiten auf Fauna und Flora.

Gebietsfremde Arten können darüber hinaus ökonomische sowie nutztier- oder humangesundheitliche Auswirkungen haben. Schäden durch Ertragsverluste und Bekämpfungskosten in der Land- und Forstwirtschaft, durch Infrastrukturschäden sowie medizinische Behandlungskosten sind die Folge.

Der Schutz der natürlichen Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt, der Biodiversität, ist ein zentrales Anliegen der Umwelt- und Naturschutzpolitik. Gebietsfremde Arten gelten weltweit als eine der wichtigsten Bedrohungen der Biodiversität und verursachen hohe finanzielle Verluste. In Mitteleuropa sind die Folgen weniger dramatisch, wenngleich nicht unbedeutend und vielfach noch wenig bekannt. In einer Studie wurden die dokumentierten finanziellen Schäden durch gebietsfremde Arten für Europa mit zumindest 12,5 Milliarden Euro pro Jahr angegeben. Alle Forschungsergebnisse der letzten Jahre zeigen, dass die Auswirkungen gebietsfremder Arten in Europa in den nächsten Jahrzehnten weiter zunehmen werden.

Verbreitetste invasive Arten in der Steiermark:

Gesundheitsschädigend: Abrosie, Riesenbärenklau, u.a.
Volkswirtschaftsschädigend: Staudenknöterich, Eschenahorn,Umweltschädigend: Drüsiges Springkraut, Goldrute, Robinie, Götterbaum, u.a.

Potentiell invasive Arten in der Steiermark:
Bambus, Buddleja, Kermesbeere, Topinambur, u.a.

Plakat Invasive Neophyten der Berg- und Naturwacht

Folder Riesen-Bärenklau

Weltenbummler-App; neuen Tieren und Pflanzen unter uns auf der Spur

Pflegestammtisch für pflegende Angehörige

Earth Hour 2019 - Licht aus am 30. März, 20:30 - 21:30 Uhr

Menschen in wirtschaftlich hoch entwickelten Ländern verbringen weit mehr als die Hälfte ihres Lebens im Inneren von Gebäuden und bekommen daher wenig Sonnenlicht. Gleichzeitig sind wir in den Abendstunden zu viel Licht ausgesetzt (auch Handy und Computerbildschirme).

Zu viel Licht in der Nacht hemmt die Ausschüttung des Hormons Melatonin.  Dieses Hormon löst Schläfrigkeit aus und steigert die Aktivität des Immunsystems. Fehlt das Hormon, erhöht sich das Risiko für Depressionen, Diabetes und auch Brustkrebs.

Die Gemeinde Lieboch, der Umwelt- und Sozialausschuss, möchte auf diesen negativen Einfluss hinweisen. Licht abdrehen ist auch ein Beitrag zum Klimaschutz und schont die Geldbörse.

www.darksky.org      www.wwf.at/earthhour/      www.umweltberatung.at/lichtverschmutzung

Ich tu`s für unsere Zukunft

Die Klima- und Energieinitiative der Steiermark: www.ich-tus.at

 

 

MO, DI, MI: 08:00 – 14:00 (bis 15:00 nur telefonisch), DO: 8:00 – 16:00, FR: 8:00 – 13:00
www.energieberatung.steiermark.at │ E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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